Fulda (Stadt) Beschreibung Fulda (Stadt)  
 
   
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Fulda (Stadt)

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Fulda (Stadt) Artikel

Wappen Karte
Fulda (Stadt) Beschreibung
Fulda (Stadt) Beschreibung
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Fulda
Fläche: 104,04 km²
Einwohner: 63.149 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte: 607 Einwohner/km²
Höhe: 261 m ü. NN
Postleitzahlen: 36037 - 36043
Vorwahl: 0661
Geografische Lage: 50° 33' n. B.
09° 40' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: FD
Gemeindeschlüssel: 06 6 31 009
Stadtgliederung: 24 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schlossstraße 1
36037 Fulda
Website: www.fulda.de
E-Mail-Adresse: buergerbuero@fulda.de (mailto:buergerbuero@fulda.de)
Politik
Oberbürgermeister: Gerhard Möller (CDU)


Fulda ist die bedeutendste Stadt Ost-Hessens und die neuntgrößte Stadt Hessens. Fulda ist die Kreisstadt des Landkreises Fulda und gleichzeitig eine von 7 Sonderstatusstädten Hessens.

Zusätzlich ist Fulda Bischofssitz des gleichnamigen Bistums.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Das große Wimmelbilderbuch. Durch Stadt und Land. Maxiausgabe (Bilderbücher) Der Kauf hat sich gelohnt! Ich finde das Buch toll. Es ist schön gezeichnet, besonders die Personen in ihren Tätigkeiten. Es sind wirklich hunderte kleine Geschichten in diesem Buch versteckt. Ab und zu ist die Geschichte der Bilder ein wenig verrückt, aber ich finde das eher positiv. So kann man seiner Phantasie freien lauf lassen, zB woher...

Geografie

Die Stadt liegt am Fluss Fulda in der Nähe der Grenzen zu Thüringen und Bayern, eingebettet zwischen Rhön und Vogelsberg.

Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa....

Wappen

Buch-Tipp: Die Stadt der Blinden. Der Mensch ist des Menschen Wolf Nobelpreisträger Saramago illustriert mit seinem Werk äußerst plastisch, wie zerbrechlich die menschliche Zivilisiertheit ist. Nachdem sich die Epidemie einer weißen Blindheit über die Bewohner einer Stadt gelegt hat, dauert es ca. wenige Tage, bis die alten Regeln eines zivilisierten Miteinanders außer Kraft...

Ein gespaltenes Schild; vorne in Silber ein schwarzes durchgehendes Kreuz, hinten in Rot ein grüner Dreiberg, aus dem eine grüne Lilienstaude mit drei silbernen Blüten aufwächst. Über dem Schild ist eine fünfzinnige Mauerkrone angeordnet.

Buch-Tipp: Die Stadt der träumenden Bücher. Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz Eine wahrhaftig wunderschöne Libeserklärung ans Lesen! Ich muss zugeben, "Die Stadt der träumenden Bücher" ist das erste Buch, das ich von Käpt'n Blaubär-Erfinder Walter Moers gelesen habe. Lange stand ich in dem Buchladen dafür und überlegte mir, ob ich es kaufen soll. Schon die Umschlagsgestaltung gefiel mir dann doch so gut, dass ich das Buch...

Bedeutung

Das Kreuz stammt aus dem Wappen der Abtei Fulda, durch die die Stadt entstanden ist. Die Lilien stehen für die drei Schutzpatrone der Stadt (Simplizius, Faustinus und Beatrix), wobei der rote Hintergrund für den Märtyrertod steht, den sie gestorben sind. Die Mauerkrone steht für die Stadtmauer.

Buch-Tipp: Die Stadt der wilden Götter. ECHT KLASSE !!! Die Stadt der wilden Götter ist echt toll, weil man richtig eintauchen kann. Alex und Nadia in dem Regenwald zu begleiten ist sehr schön. Als ich mit dem Buch fertig war war ich traurig, aber da hatte ich noch nicht gewusst, dass es noch zwei weitere bücher von Alex und Nadia gibt. Im Reich des goldenen Drachen und In dem Bann der Masken....

Geschichte

Buch-Tipp: Die vergessene Stadt. Herrscher der drei Reiche. Die Zauberschiffe 05 + 06. toll, einfach gut. Habe mir das Buch vorbestellt, es letzten Freitag bekommen und das Wochenende damit verbracht bis ich es durch hatte. Es lässt einfach einen nicht los. . . Wer die Vorgeschichte kennt, muss den Schluss auch lesen. Dieser arrogante Drache nervt schon etwas, aber ansonsten wachsen alle anderen Charaktere mit der Geschichte mit...

Frühes Mittelalter

Die Stadt Fulda geht auf eine benediktinische Klostergründung des Jahres 744 zurück. In dem Auftrage des Papstes Gregor II. organisierte der aus dem englischen Crediton stammende Bonifatius als "Apostel der Deutschen" die Christianisierung Germaniens. In dem Zuge seiner Missionsarbeit strukturierte er als Erzbischof die Kirche des damals noch weitgehend heidnischen, ostfränkischen Reiches.

Bonifatius beauftragte den aus Bayern stammenden Mönch Sturmius, zur Missionierung der Sachsen ein Kloster an einem Furt über den Fluss Fulda anzulegen, das zugleich seine Grablege sein sollte. Sturmius kam 744 von Hersfeldins Gebiet Eichloha. Hier gündete er an einem Ort, der etwa 50 Jahre vorher von den Sachsen verwüstet wurde, das Kloster dessen erster Abt Sturmius auch wurde.

Bonifatius erreichte, dass das Kloster mit reichen Schenkungen (Besitzungen und Regalien) ausgestattet wurde. Von besonderer Wichtigkeit für das Kloster Fulda wurde es, dass es als erstes in dem Reich unmittelbar dem Papst unterstellt wurde und damit der Gerichtsbarkeit der Bischöfe von Bistum Würzburg beziehungsweise des Erzbischofs von Mainz entzogen wurde, was diese beiden allerdings jahrhundertelang rückgängig machen wollten. Sturmius, dessen Amtszeit als Abt von 747 bis 779 dauerte, war engstens verbunden mit den bayerischen Herzögen von Agilofing. Fulda empfing Schenkungen der führenden altadliger Familien in dem Elsass und der Konradiner, Vorfahren der späteren Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Diese Schenkungen unter Bonifatius, die Fulda von diesen einflussreichen Familien erhielt, brachten dem Kloster Streubesitz von Norditalien bis nach Friesland, vom Elsass bis nach Thüringen. Die Klostergemeinde umfasste bereits 779, beim Tod des ersten Abtes Sturmius, etwa 400 Mönche.

Fulda (Stadt) Beschreibung
Fulda (Stadt) Beschreibung
Bonifatius lässt die Donareiche fällen

Bei der Bekehrung der Friesen kam Bonifatius ums Leben. Die Friesen hingen germanischen Gottheiten an, so verehrten sie unter anderem Bäume. Bereits in Geismar hatte Bonifatius eine Donareiche fällen lassen. Ähnliches Schauspiel wollte er wohl auch in dem friesischen Dokkum (heute Niederlande) abhalten. Doch diesmal spaltete die Axt seinen Schädel. Auch die hochgehaltene Bibel konnte die Axt nicht aufhalten.

Die Gebeine des Bonifatius wurden nach Fulda geholt. Das Grab wurde sogleich zu dem Absicht zahlreicher Wallfahrer. Zwischen 791 und 819 baute man dafür eine Grabeskirche. Nach dem Baumeister, dem Mönch Ratgar , wurde sie Ratgar-Basilika genannt. Sie entstand nach den Bauplänen der großen Pilgerkirche Sankt-Peter-Basilika in Rom und war die größte Basilika nördlich der Alpen. In der Barockzeit wurde sie niedergelegt und über der Bonifatiusgruft der heutige Dom errichtet.

Aus dieser Zeit stammt auch die benachbarte Michaelskirche aus den Jahren 819 bis 822. Die Krypta ist original erhalten geblieben, der Kirchenraum erfuhr mehrere Umbauten. Sie ist eine der ältesten Kirchen nördlich der Alpen, ebenso wie die Grabeskirche der Hl. Lioba in dem benachbarten Petersberg. Die Heilige Lioba galt als Nichte des Bonifatius, sie kann aber auch wegen des damals noch nicht praktizierten Zölibats seine Frau gewesen sein.

Ein weiter bekannter Abt war 822 bis 842 Rabanus Maurus. Er gilt als der bedeutendste Abt Fuldas, das zu dieser Zeit mit über 600 Mönchen auf dem Höhepunkt seines Ansehens stand und mit seiner etwa 2 Tausend Handschriften umfassenden Bibliothek als eine Leuchte abendländischer Gelehrsamkeit galt. Darin wurde er vom damaligen Leiter der Klosterschule Rudolf maßgeblich unterstützt.

Nach einer von der Schriftstellerin Donna Woolfolk Cross wiederbelebten, jedoch durch keinerlei Tatsache gestützten Legende soll die spätere Päpstin Johanna um 830 in dem Fuldaer Kloster gelebt haben (Die Päpstin ISBN 3746614007).

Buch-Tipp: DuMont Reise-Taschenbuch Rom Gut aber nicht perfekt Der Führer durfte mich in Rom begleiten und den Weg weisen (oder auch nicht). Letzteres ist auch mein großer Kritikpunkt an diesem Werk, ich finde den Stadtplan sehr unpraktisch und unübersichtlich. Die Gebiete sind willkürlich und unübersichtlich auf einzelne oder mehrere Seiten verteilt, die Logik der Anordnung hat sich...

Hohes Mittelalter

Die Entwicklung der Reichsabtei Fulda war in den darauf folgenden Jahrhunderten durch zwei Entwicklungstendenzen geprägt, zu dem einen wurde die Abtei und der jeweilige Fuldaer Abt Teil des ottonischen Reichskirchensystems, zu dem anderen begannen Entfremdungen von Lehensgütern, die zwar dem Kloster gehörten, jedoch an Adlige der Umgebung ausgeliehen waren. Exemplarisch ist hier die Familie der Grafen von Ziegenhain (heute Schwalmstadt) zu bezeichnen, die Hochvögte von Fulda waren.

Unter Abt Markward I. (1150 - 1165) wurden viele dieser entfremdeten Güter restituiert. Dabei half dem Abt einer der bekanntesten Urkundenfäscher des Mittelalters, der Fuldaer Mönch Eberhard. Abt Markward musste Raubritter vertreiben, Burgen anlegen und befestigte die Stadt 1162 mit einer Stadtmauer.

Mehrfach sind in diesen Jahren deutsche König und Kaiser, unter ihnen Barbarossa, zu Besuch in Fulda, und der Fuldar Abt stellt für Heerzüge in erheblichem Umfang Mannschaft. Insgesamt konnte jedoch Markward den Niedergang der Abtei nicht aufhalten.

1208 wird Fulda zur Stadt erhoben und wachte eifersüchtig über ihre Rechte gegen die Anmaßungen der Äbte. Letztere besaßen schon eine Burg neben dem Kloster; als Abt Heinrich (vor 1320) noch eine zweite innerhalb der Stadt errichtete, erstürmten die Bürger mit Hilfe des Grafen Johann von Ziegenhain beide Burgen des Abtes und zerstörten die neue Burg samt Turm und Ringmauern. Auf Klage des geflüchteten Abtes beim Kaiser wurden die Stadt und der Graf in die Reichsacht erklärt. Später (1331) vermittelte der triersche Erzbischof Balduin eine Sühne, infolge derer die Bürger den Turm und die Ringmauern der neuen Burg wiederherzustellen hatten und bedeutende Entschädigungen zahlen mußten.

Die in dem 14. Jahrhundert auch in Fulda ausbrechende Pest schrieb der Aberglaube den Juden zu, und 600 in Fulda lebende Juden fanden einen martervollen Tod.

Buch-Tipp: Gebrauchsanweisung für Rom. Besser als jeder Reiseführer Das Buch war für mich eine Offenbarung. Als Italienischdozentin und Romliebhaberin habe ich es verschlungen. Obwohl ich schon viel über Rom gelesen habe und ein Jahr lang selbst das Glück hatte, die Stadt und ihre Einwohner vor Ort in ihrem Alltag auf mich wirken zu lassen, gab mir das Buch noch zahlreiche, gut recherchierte...

Barock

Fürstabt Adalbert von Schleifras ernannte 1700 Johann Dientzenhofer zu dem Stiftsbaumeister in Fulda und beauftragte ihn an der Stelle der Ratgar-Basilika einen neuen Dom und ein Stadtschloss in dem barocken Stil zu errichten. Der Bau des Fuldaer Doms dauerte von 1704 bis 1712. Der Dom mit einer Länge von 99 Metern und einer Kuppelhöhe von 39m wird an der Vorderseite von zwei Türmen von 57 m Höhe flankiert. Ein Überrest des Vorgängerbaus ist die Krypta (Bonifatiuskapelle) unter dem Hochaltar, wo in einem reichverzierten Sarkophag die Gebeine des Apostels der Deutschen ruhen. In dem Domschatz werden außerdem verschiedene auf ihn bezügliche Reliquien (Bischofstab, Evangelium etc.) aufbewahrt.

Dem Dom gegenüber steht die ehemalige Propstei St. Michael, seit 1831 die Wohnung des Bischofs. Auf dem früheren "Schlossplatz" (heute Bonifatiusplatz) steht seit 1842 ein Erzstandbild des heiligen Bonifatius.

Von 1734 bis 1805 existierte die Universität Fulda. Die von Adolph von Dalberg gegründete Einrichtung besaß vier Fakultäten: Theologie, Philosophie, Medizin und Jura. Das barocke Gebäude von 1731 - 1734 wurde von Andreas Gallasini entworfen und beherbergt heute die Adolf-von-Dalberg-Grundschule.

Buch-Tipp: Im Schatten des Palazzo Farnese. EIN KLASSE DEBÚT Bereits FRED VARGAS erster Kriminalroman strahlt den Charme aus und birgt die Suchtgefahr ihrer späteren Serie um Kommissar Adamsberg. DIE STORY: Einem bekannten Pariser Kunsthistoriker, Henri Valhubert, wird eine bislang unbekannte Michelangelo-Zeichnung angeboten. Sie kann eigentlich ca. aus der Vatikanischen Bibliothek gestohlen...

Neuzeit

In der Zeit des Kalten Krieges hatte Fulda eine besondere strategische Bedeutung, die in dem Begriff Fulda Gap verdeutlicht wird. Der Begriff rührte von der Vorstellung, dass in dem Falle eines Angriffs des Ostblocks dieser versuchen würde, durch das Tal der Fulda nach Südwestdeutschland einzudringen. Es gab eine große US Garnison mit dem 11th Armored Cavalry Regiment.


Buch-Tipp: Level 4. Die Stadt der Kinder. Ein Computerkrimi aus der Level-4-Serie lange her, gleicher Eindruck Es ist jetzt schon 6 Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe und natuerlich vergisst man da so manches Detail. Dafuer erinnere ich mich aber lebhaft daran wie sehr ich dieses Buch geliebt habe. Es ist eine sehr fantasievolle Geschichte ueber einige Kinder, deren liebstes Computerspiel Realitaet wird, und die sich...

Politik

Die Stadtverordnetenversammlung Fulda zählt 59 Stadtverordnete. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 18. März 2001 wie folgt dar:

CDU  : 36 Sitze
SPD  : 14 Sitze
Bündnis 90/Die Grünen  : 4 Sitze
REP  : 2 Sitze
FDP  : 2 Sitze
CWE  : 1 Sitz


Der Magistrat besteht aus 11 Stadträten. Davon entfallen 7 Sitze auf die CDU, 3 Sitze auf die SPD und ein Sitz auf Bündnis 90/Die Grünen.

Der Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) wurde am 29.06 2003 mit einem Stimmenanteil von 74,1 Prozent gewählt.

Buch-Tipp: Lob des Imperiums. Der Untergang Roms und die Zukunft des Westens Interessante Geschichte der Spätantike und der Gegenwart Über die Spätantike ist auch vielen historisch interessierten Menschen nicht viel bekannt. Man kennt die römische Geschichte der Zeit Cäsars und Augustus', und weiß auch noch über Caligula und Nero Bescheid. die über 400 Jahre, die danach kamen, sind aber vielen Menschen unbekannt....

Wirtschaft

Im früheren Jahrhunderten war Fulda Oberzentrum der umgebenden ländlichen Gebiete mit der Verwaltung der fürstbischöflichen Liegenschaften und geprägt durch das Handwerk, wie zu dem Beispiel Gerber in der Löherstraße, Kammgarnspinnerei, Baumwollweberei, Damast- und Sackleinwandfabrikation (Fuldaer Leinwand), Plüsch-, Filztuch-, Wachslichtfabrikation, Wollfärberei, Wachsbleicherei, Salpetersiederei, Verfertigung von Blasinstrumenten etc. Um 1880 waren auch der Getreide- und der Viehhandel von Bedeutung; jährlich fanden damals neun Rindviehmärkte und wöchentlich ein Schweinemarkt statt.

Mit Beginn der Industrialisierung gewannen die Kerzenfabrikation, Metallverarbeitung (Emallierwerk) und Stoffverarbeitung (Fa. Mehler) Bedeutung.

Einkaufen ist in Fulda besonders attraktiv. Bedingt sowohl durch ihr grosses Einzugsgebiet wie auch ihre attraktive Innenstadt lädt Fulda in der drittgrößten Fußgängerzone Hessens mit einem vielfältigen Angebot zu dem Bummeln ein.

Verkehr

  • Straßen:
    • Bundesautobahn 7: Ulm - Würzburg - Fulda - Kassel - Hamburg
    • Bundesautobahn 66: Wiesbaden - Frankfurt/Main - Hanau - Fulda
    • Autobahndreieck Fulda: Verbindung zwischen A 7 und A 66
    • Bundesstraßen
      • B 27
      • B 40
      • B 458 Fulda - Dipperz - Hilders
      • B 279 Fulda - Bad Neustadt - Bamberg
      • B 254 Fulda - Alsfeld - Schwalmstadt

Fulda ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit ICE-Bahnhof zwischen Frankfurt am Main, Kassel, Erfurt und Würzburg; Nebenlinien führen über Alsfeld in dem Vogelsberg nach Gießen und nach Gersfeld in der Rhön, siehe Rhönbahn.

Ansässige Unternehmen

Bekannt ist Fulda heute durch die Fabrikation der Fulda Reifen (Slogan: "schwarz, breit, stark"). An Industrie ist zusätzlich die Teppich- und Serviettenfabrikation der Firma Dura bedeutsam. Außerdem Sitz der tegut...-Supermarktkette und des international tätigen Automobilentwicklers Edag AG mit 3600 Mitarbeitern in 26 Niederlassungen global. Die Deutsche Telekom AG (T-Com) ist in Fulda mit einem großen Zentrum vertreten.

Öffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

An Unterrichtsanstalten bestanden 1880: ein Gymnasium, ein Realprogymnasium, eine katholische und eine evangelische höhere Töchterschule, ein katholisches Schullehrerseminar, eine Landesbibliothek mit etwa 50 Tausend Bänden (1778 gegründet).

Heute sind der Fachhochschule Fulda etwa 4 Tausend Studierende eingeschrieben. Fachbereiche sind: Angewandte Informatik, Elektro- und Informationstechnik, Lebensmitteltechnologie, Oecotrophologie, Pflege & Gesundheit, Sozialwesen, Sozial - und Kulturwissenschaften sowie Wirtschaft. Die FH Fulda ist die kleinste öffentliche Hochschule Hessens.

Städtepartnerschaften

Stadtgliederung

Die Stadt besteht neben der Kernstadt aus dem Stadtteilen Aschenberg, Bernhards, Besges, Bronnzell, Dietershan, Edelzell, Gläserzell, Haimbach, Harmerz, Istergiesel, Johannesberg, Kohlhaus, Kämmerzell, Lehnerz, Lüdermünd, Maberzell, Malkes, Mittelrode, Niederrode, Niesig, Oberrode, Rodges, Sickels, Zell und Zirkenbach.

Entwicklung des Stadtgebiets

Anfang der 70er Jahre entstand auf dem Aschenberg ein neuer Stadtteil, dessen Bebauung durch Wohnblocks, Hochhäuser aber auch Einfamilienhäuser geprägt ist. Die heutige Stadtentwicklung wird am westlichen Rand der Innenstadt fortgeschrieben (Bereich Rangstraße). Außerdem entsteht in dem Osten der neue Stadtteil "Fulda Galerie", von wo aus man beinahe die gesamte Stadt überblicken kann.

Eingemeindungen

Die Stadt Fulda wurde durch die hessische Gebietsreform 1972 um die oben genannten 24 Umlandgemeinden vergrößert; verlor aber 1974 ihre Kreisfreiheit. Dafür wurde sie, wie sechs weitere hessische Städte mit mehr als 50 Tausend Einwohnern, Sonderstatusstadt. Das bedeutet, dass die Stadt mehr Aufgaben und Rechte hat als sonstige kreisangehörige Städte, aber weniger als kreisfreie Städte.


Umlandgemeinden

Fulda ist umgeben von den aufstrebenden Umlandgemeinden Petersberg, Künzell und Eichenzell . Diese Gemeinden haben einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren.

Orte in der Region

Wichtige Orte in der Region sind Hünfeld, Dipperz, Hofbieber, Tann in der Rhön, Hilders und Gersfeld (nach Osten der Rhön)zu sowie nach Süden und Westen Schlüchtern, Grebenhain, Bad Salzschlirf, Lauterbach und Schlitz.

Traditionell ist der Bezug zu den katholischen Orten des Umfeldes größer als zu den evangelischen Ortschaften in dem Südwesten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Schlosstheater (kein eigenes Ensemble)
  • Johannesberger Puppentheater
  • Starclub Fulda

Museen

Im Vonderau Museum (http://www.museum-fulda.de/) befinden sich zahlreiche Fundstücke aus vorgeschichtlicher Zeit. Das Museum ist nachdem Heimatforscher Prof. Vonderau benannt. Desweiteren auch Stücke aus der keltischen Besiedlung des Fuldaer Raumes.

  • Deutsches Feuerwehrmuseum
  • Dommuseum
  • Ferdinand-Braun-Sammlung
  • Hessische Landesbibliothek in Fulda mit mittelalterlichen Schriften
  • Kinder-Akademie
  • Planetarium

Bauwerke

Fulda (Stadt) Beschreibung
Die Michaelskirche (Foto als Panoramaansicht (http://www.live-reisen.com/fd/wiki_michael.htm))

Aus der Zeit vor 1 Tausend n. Chr. ist in Fulda noch die romanische Michaelskirche erhalten, eine der ältesten Kirchen Deutschlands (818-822 erbaut). Sie diente wohl ebenfalls wie die ehemalige Ratgar-Basilika als Grabeskirche. Der Innenraum der Michaelskirche ist mit Freskenmalereien ausgeschmückt.

In der Propsteikirche St. Andreas am Neuenberg befindet sich eine ottonische Krypta (1023) Es gibt ca. noch zwei Kryptas mit einem geschlossenen und ausgemalten Sakralraum in Deutschland, der aus ottonischer Zeit erhalten ist. Die Krypta gehörte zum St. Andreas Kloster, dessen erster Klostervorsteher (späterer Erzbischof von Mainz) war der Hl. Bardo (ein Verwandter des Kaisers Konrad II.).

  • Mittelalter:
    • Altes Rathaus, Rekonstruktion des Aussehens von 1531
Fulda (Stadt) Beschreibung
Fulda (Stadt) Beschreibung
Dom zu Fulda
  • Barock:
    • Adelspalais in dem Barockviertel
    • Dom zu Fulda
    • Domdechanei
    • Historische Räume des Stadtschlosses
    • Orangerie und Schlossgarten mit Floravase des Bamberger Bildhauers Johann Friedrich Humbach
    • Kloster Frauenberg 1758 - 1765
    • Paulustor von 1710 - 1711
    • Schloss Fasanerie von 1740, Hessens schönstes Barockschloss
    • Propsteischloss Johannesberg
    • Stadtpfarrkirche 1771 - 1785
  • Benediktinerinnenabtei St. Maria in Fulda
  • Neuzeit
    • Jüdische Mikwa
    • Plastiken des Künstlers E. Walter in dem Straßenraum
    • Erhaltene Fassaden in dem Schweizer Stil
  • Parks und Freizeiteinrichtungen
    • Frauenberg
    • Fuldaaue mit Landesgartenschaugelände
    • Rauschenberg mit Aussichtsturm
    • Heimattiergarten
    • Wanderwege um Fulda
  • Radwege nach Fulda:
    • Fuldaradweg
    • Radwege in die Rhön
    • Radwege in den Vogelsberg
    • Sinntalradweg
    • Ulstertal und Werraradweg


Sehenswürdigkeiten in dem Umland

Zehn Kilometer östlich liegt Bieberstein, das ehemalige Jagdschloß der fuldaischen Fürstbischöfe. Heute befindet sich dort ein Internat der Hermann Lietz Stiftung. Unter dem Berg von Bieberstein führte die inzwischen stillgelegte Bahnlinie Fulda-Hilders-Tann. Ein Radweg wurde auf der ehemaligen Trasse errichtet, der die Rhön auch für den Fahrradtourismus erschließt. Besondere Attaktion der Radstrecke ist der Eisenbahntunnel unter Schloss Bieberstein, indem auch seltene Fledermausarten überwintern.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Diese Übersicht enthält sowohl bedeutende, in Fulda geborene Persönlichkeiten als auch Personen die in Fulda wirkten, jedoch nicht hier geboren sind. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


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